Wie gut, dass es mich gibt

Es ist schon interessant, wie manche Begegnungen unser Leben verändern können oder wie manche Sätze tiefe Spuren in uns hinterlassen. Die guten und die nicht so guten Sätze.
Heute möchte ich etwas über die Guten erzählen, bzw. über einen Guten, den ich heute gehört habe und der mich sehr berührt hat. Ein guter Satz, der vielleicht die Spuren der nicht so guten Sätze heilen könnte.

Heute kam wieder Sabine zu mir. Ja, ja die gleiche Sabine, die damals kam und mir von "ich kann" erzählt hat. Darüber habe ich Dir schon auf meinem Blog in einem anderen Artikel erzählt. Heute haben wir miteinander keinen Kaffee mit Mandelmilch getrunken, sondern Tee und danch legte sich die Sabine auf die Liege, um eine Prana-Anwendung von mir zu genießen. Da sagte sie zu mir, dass Ihr Jemand vor kurzem einen Satz gesagt hat, den man öfters zu sich sagen sollte und der sie sehr berührte:
"Wie gut, dass es mich gibt!"
Ich habe den Satz wiederholt und war auch sehr berührt, wir beide waren plötzlich sehr berührt.

"Wie schön, dass es mich gibt" sag es laut oder in Gedanken. Sag es Dir und hör Dir zu, wie gut und wie schön, dass es Dich gibt! Und wie selten uns das bewusst ist.

Für mich hat dieser Satz wie eine Streicheleinheit für die Seele gewirkt, wie eine warme, kuschelweiche Decke. Es ist gut und richtig, hier und so zu sein, wie ich bin. Für mich ist dieser Satz auch ein bisschen wie eine Aussöhnung (Versöhnung) mit meiner eigenen Biographie. Wie schön, dass es mich gibt!

Und jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, weiß ich gar nicht mehr, ob es "gut" oder "schön" in diesem Satz hieß. Deswegen habe ich es einmal so und einmal so geschrieben. Jetzt am Abend, auf der Couch liegend und darüber nachdenkend empfinde ich beide gut, schön, richtig und berechtigt.

Wie sehr würden Du und Ich dieser Welt fehlen! Genau so, wie wir sind, mit genau den Stärken, aber auch den Macken und Fehlern, die wir haben.

Wie schön, wie gut, dass es uns gibt!

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